Aktuelles                

Besuche in Schwand und Hammerles

SPD kämpft für faire Löhne


Besuche in Schwand und Hammerles

Zu einer festen Einrichtung der SPD gehören die Ortsbegehungen in den Ortsteilen der Gemeinde. Ortsvereinsvorsitzender Kick konnte beim Besuch in Schwand neben seinen Vorstandsmitgliedern auch einige Schwander Bürger sowie Ortssprecher Michael Hösl begrüßen.

Beim Rundgang durch den Ort fiel vor allem die Änderung an der Straße von der Siedlung zur Dorfmitte auf. Der bisherige verwilderte Graben wurde durch eine großzügig gestaltete Betonrinne ersetzt. Dadurch wird das Wasser problemlos abgeleitet und Ausschwemmungen gehören der Vergangenheit an. Auch der neu gestaltete Spielplatz, der von der Dorfgemeinschaft in vorbildlicher Art und Weise gepflegt wird, wurde besichtigt. Die Vorfahrtsregelung im gesamten Ort wurde auf „rechts vor links“ geändert. Das bedarf zwar noch der Gewöhnung, wird aber allgemein akzeptiert.

Mit der renovierten Kapelle, dem neuen Buswartehäuschen und dem neu gestalteten Wiegehäuschen macht der Ort insgesamt einen guten Eindruck auf die Besucher. Wer die Schwander kennt, weiß auch, dass sie auf ihren Ort und ihre Dorfgemeinschaft stolz sind.

Auf der Wunschliste der Schwander steht allerdings noch eine Erweiterung der Straßenbeleuchtung. Hier soll geprüft werden, ob nicht eine Umrüstung aller Straßenlaternen sinnvoll ist. Auch das Brückengeländer ist völlig marode und muss dringend erneuert werden.

In Hammerles wurden ebenfalls die neu gestalteten Verkehrsanlagen besichtigt. Die Änderung der Einfahrt aus Richtung Hagen wird hoffentlich den Durchgangsverkehr in der Straße Dorfhammerles beruhigen. Die Anlage um das alte Feuerwehrhaus macht jetzt einen sauberen geordneten Eindruck und die neu angelegten Parkplätze tragen sicher zur Entzerrung der Verkehrssituation, vor allem an „Zoigltagen“, bei. Der Kinderspielplatz, der mit neuen Geräten aufgewertet wurde, war ebenfalls Ziel der SPDler und fand einhellige Anerkennung.

Auch der Steg über den Bach zwischen Guthammerles und Dorfhammerles wurde vorab begutachtet. Er muss eventuell bei den anstehenden Änderungen am Lauf der Schweinenaab neu gebaut werden.


Gemeinschaftsschule - Die bessere Antwort für Bayern

Es kann doch nicht richtig sein, dass Kinder mit acht, neun Jahren schon Medikamente nehmen müssen, um dem Übertrittsdruck am Ende der Grundschule gewachsen zu sein. Natürlich wollen Eltern den bestmöglichen Schulabschluss für ihre Kinder. Aus Angst, abgehängt zu werden, werden die Kleinen schon früh mit Nachhilfeunterricht drangsaliert. Dazu zwei bis drei Stunden Hausaufgaben in der Grundschule. Wann dürfen denn Kinder noch Kinder sein? Und warum kann man nicht akzeptieren, dass Kinder sich unterschiedlich schnell entwickeln? Was ist mit den Kindern, die zu Hause keine Hilfe bekommen ? Was mit den Eltern, die sich nicht stundenlang zu ihren Kindern setzten können oder kein Geld für die Nachhilfe haben?

Und was ist mit den vielen Gemeinden, die ihre Schulen verlieren, weil immer mehr Eltern ihre Kinder in oft weit entfernte Gymnasien und Realschulen schicken? Sie setzen alles daran, die Hauptschule zu vermeiden. Die Umbenennung in Mittelschule hat doch überhaupt nichts gebracht. Müssen wir nicht unser ganzes Schulsystem in Bayern überdenken?

Die SPD-Landtagsfraktion will dieser Fehlentwicklung mit einem besseren Schulkonzept begegnen. Gemeinsam mit ausgewiesenen Schulexperten entwickelt sie die Gemeinschaftsschule als neue, bedarfsgerechte Schulform. Sie kann überall dort entstehen, wo sich Schulen und Gemeinden weiterentwickeln wollen.

Die Eckpunkte des pädagogischen Konzepts:

                  Wir verzichten darauf, die Kinder schon mit zehn Jahren in bestimmte Schubladen zu stecken.
        Jedes Kind kann ohne Übertrittszeugnis auf die Gemeinschaftsschule gehen.
        Im Unterricht werden die Inhalte aller Schularten von Hauptschule bis Gymnasium je nach Leistungsfähigkeit der Schüler angeboten.
        Durch selbstgesteuertes Lernen wird ein Höchstmaß an individueller Förderung erreicht.
        Die Jugendlichen können sich gezielt auf die bekannten Abschlüsse wie Quali oder mittlere Reife vorbereiten.
        Die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler gehen direkt weiter in eine gymnasiale Oberstufe.
        Statt Sitzenbleiben setzt die Gemeinschaftsschule auf frühzeitige individuelle Förderung.
        Lehrkräfte aller Schularten werden als Teams auf die neue Pädagogik vorbereitet.
        Das längere gemeinsame Lernen hilft den Jugendlichen, sich individuell zu entwickeln.
        Gemeinschaftsschulen können schon ab 200 Schülerinnen und Schülern gebildet werden.

Weitere Informationen: www.gemeinschaftsschule-bayern.de

Aus unserer Gemeinde

Kostbares Nass

Der Wasserverbrauch in Parkstein ist kräftig gestiegen. Die von der Steinwaldgruppe bestellte Menge von 125.000 m3 reicht nicht mehr aus, um die Gemeinde dauerhaft mit Trinkwasser zu versorgen. Der Marktrat beschloss deshalb, die Bestellmenge auf 150.000 m3 zu erhöhen, um die Versorgung sicher zu stellen und höhere Einkaufspreise zu vermeiden.  Leider wird dadurch ein Bereitstellungsentgelt von 3 Euro je bestellten Kubikmeter fällig. Und diese 75.000 Euro werden auch die Kalkulation des Wasserpreises beeinflussen.

Umbau Schul-/Weidener Straße

Nachdem die Verkehrsberuhigung der Schulstraße im oberen Bereich abgeschlossen ist, soll nun die Strecke bis zur Einmündung in die Weidener Straße in Angriff genommen werden. Der große Einfahrtstrichter soll verkleinert und in Richtung Dahlienweg geführt werden. Zwei Pflanzinseln in der Schulstraße sollen den Verkehrsfluss bremsen. Um auch in der Weidener Straße eine Verminderung der gefahrenen Geschwindigkeit zu erreichen, wird der gesamte Kreuzungsbereich ca. 1.5 m in Richtung Schulstraße verschoben.

Bauplan eingereicht

Der Bau des neuen Feuerwehrhauses und des Bauhofs wurde mit der Einreichung des Bauantrags in Angriff genommen. Die Pläne von Architekt Josef Schöberl sehen vor, die Fahrzeughalle der Feuerwehr entlang der Straße nach Theile zu errichten. Quer dazu und westlich davon werden sich in einem gemeinsamen Gebäude die Betriebsräume der Feuerwehr und des Bauhofs befinden. Die beiden Bereiche sind jedoch strikt getrennt.  Für den Bedarf des Bauhofs werden im rückwärtigen Bereich zwei Hallen – eine davon unterkellert – gebaut. An den östlichen Rand des Grundstücks kommen zwei Salzsilos. Das bisher vorhandene wird umgesetzt und ein etwas größeres wird neu angeschafft.

Die Fahrzeughalle der Feuerwehr weist drei Stellplätze auf. Sie wurden geplant, um Spielraum für den Platzbedarf der nächsten Jahre zu haben. Der damit verbundene Zuschuss bleibt der Gemeinde aber nur erhalten, wenn binnen 5 Jahren auch ein Fahrzeug angeschafft wird.  Die Vorstellungen davon reichen von einem einfachen Pritschenwagen mit Plane bis zu einem Tanklöschfahrzeug mit 3000 L Tank für ca. 300 000 Euro. Die Gesamtkosten werden bisher, einschließlich des neuen Salzsilos und der Außenanlagen, auf 3 bis 3,5 Millionen Euro geschätzt.

Rekordhaushalt

Mit knapp 17 Millionen Gesamtsumme ist der Haushalt 2012 der Höchste, der bisher in der Marktgemeinde Parkstein verabschiedet wurde. Der Vermögenshaushalt, der die Investitionen der Gemeinde enthält, beträgt alleine mehr als 10 Millionen.

Im Vorfeld der Verabschiedung hatte sich der Marktrat mit Anträgen der FWG-Fraktion zu befassen. So hatte sie beantragt, den „Einkaufsbus“, der bisher Mittwochs und Freitags fährt und von der Gemeinde restfinanziert wird, werktäglich fahren zu lassen. Da jedoch das Fahrgastaufkommen sehr niedrig ist und vermutlich auch nicht im Verhältnis der zusätzlichen Fahrten steigen würde, wurde der Antrag mehrheitlich abgelehnt. Nach einem weiteren Antrag sollten die Ansätze für städtebauliche Förderung hinsichtlich der Schaffung altersgerechter, barrierefreier Wohnungen um
100 000 Euro erhöht werden. Auch diesen Antrag lehnte der Marktrat mehrheitlich ab. Stattdessen wurde ein Ansatz von 20 000 Euro für Auswirkungen aus der Studie 2020+ aufgenommen. Dieser Ansatz wurde im Finanzplan der nächsten Jahre auf 50 000 erhöht.

Die Konzessionsabgabe des Stromversorgers nicht in den allgemeinen Haushalt, sondern in Vorhaben für eine energieautarke Gemeinde fließen zu lassen, verlangte ein dritter Antrag. Ein Windkraftstandort sollte geprüft und die Beleuchtung der Straßen und Verwaltungsgebäude auf LED-Technik umgestellt werden. Dem folgte der Marktrat nicht, da die Beleuchtung – sofern es sinnvoll ist – ohnehin geändert wird. Weiter sei die Gemeinde relativ stark in der Genossenschaft Neue Energien West, die sich z. B. auch mit Windkraft befasst, engagiert. Eine künftige Erhöhung der Einlage werde geprüft.

Den Antrag, den Bau eines Verbindungsgangs zwischen Schule und Turnhalle zum Bau eines Art Parkdecks zu nutzen nahm der Marktrat zu Anlass, den frei werdenden Platz hinter dem Verbindungsgang als Parkplatz planieren zu lassen. Architekt Schöberl wurde mit der Planung beauftragt. Diesem Vorhaben stimmte auch die FWG zu.

Wohnung frei

Die Hausmeisterwohnung in der Schule ist frei. Sie soll an jemand vermietet werden, der/die auch Hausmeistertätigkeiten für die Schule übernehmen kann. Vorher muss die Wohnung allerdings komplett renoviert werden.

Straßen werden repariert

Die Straße nach Sogritz, sowie die Straße zwischen Hammerles und Hagen sind in einem sehr schlechten Zustand. Sie sollen nun mit Einstreudecken, teils partiell, teils großflächig, saniert werden.
Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 10 000 Euro.

Schweinenaab wir umgebaut

Nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sollte die Schweinenaab in Hammerles etwa ab dem Bolzplatz bis zum Wehr Neumühle verändert werden. Danach sollen die Gewässer naturnah gestaltet und überall für Fische durchgängig gemacht werden. Dafür gibt es zurzeit Zuschüsse in Höhe von 70 Prozent. Die Schweinenaab soll im Bereich von Hammerles in der Art gestaltet werden, wie es im Rahmen der beabsichtigten Dorferneuerung vorgesehen war.
Das Ingenieurbüro Münchmeier in Erbendorf wurde mit der Planung beauftragt.

Wasserschutzgebiet aufgehoben

Das vom Landratsamt ausgewiesene Wasserschutzgebiet für die Brunnen 12 und 13 in Schwand ist unwirksam. Der Bay. Verwaltungsgerichtshof hob die Verordnung auf. Er verwies auf formale Mängel und vor allem auf die fehlende Prüfung von Alternativen für die Bohrung der Brunnen. Ein jahrelanger Kampf von Josef Hösl und seinen Mitstreitern ist damit zu einem guten Ende gekommen.

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SPD-Fraktion

Florian Pronold, MdB (SPD) gibt CSU-MdL Eberhard Sinner recht: "Zunge sollte nicht schneller sein als Hirn"

Zur Debatte um die München-Abstrafaktion beim kommunalen Finanzausgleich von CSU-Finanzminister Söder erklärt der SPD-Landesvor­sitzende Florian Pronold, MdB: Es ist schon ungewöhnlich, dass ich einem Landtagsabgeordneten der CSU recht geben muss. Aber Staatsminister a.D. Eberhard Sinners Ratschlag an Finanzminister Söder ist richtig: „Zunge sollte nicht schneller sein als Hirn“.

Deutlicher kann man nicht feststellen, welch schweren Fehler Horst Seehofer gemacht hat, als er bei der Suche nach einem bayerischen Finanzminister nicht auf einen Fachmann sondern auf Söder gesetzt hat. Jeder, der auch nur ein bisschen Ahnung hat, wie der kommunale Finanzausgleich in Bayern funktioniert, konnte auf den ersten Blick das fehlende Fundament des Söder Vorstoßes erkennen.

Ministerpräsident Horst Seehofer hat seinem Finanzminister Markus Söder (beide CSU) für dessen Idee eines Sonderopfers der bayerischen Landeshauptstadt eine Rüge erteilt. Die "Lex München" - das Streichen der Schlüsselzuweisungen im kommunalen Finanzausgleich - sei "vom Tisch", sagte Seehofer. "Das war eine Angelegenheit des Markus Söder, nicht der Staatsregierung. Es gibt keine Umlage zulasten Münchens, es gibt kein Sonderopfer, es gibt keine "Lex München"." Eine schwere Schlappe für Söder aber was kann man von so einem Minister anderes erwarten.


Weltfrauentag: SPD fordert verbindliche Quote

Die ehemalige Fraktionsvorsitzende und Bundesministerin für Familie und Frauen, Renate Schmidt, fordert die Umsetzung der Frauenquote. "Nach zehn Jahren der Freiwilligkeit herrscht noch immer Stillstand in der Wirtschaft“, so Schmidt im Rahmen eines Frauenfrühstücks zum Weltfrauentag der BayernSPD-Landtagsfraktion am 7. März im Bayerischen Landtag. "Frauen machen nur zwei bis drei Prozent in den Vorständen aus und etwa zehn Prozent der Aufsichtsräte werden von Arbeitsnehmervertreterinnen besetzt.“

Die frauenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Dr. Simone Strohmayr verlangt insbesondere von Ministerin Haderthauer mehr Engagement: "Frau Haderthauer spricht stets von der Frauenförderung, passiert ist in diese Richtung allerdings bisher nichts. Unsere Forderung nach der Quote für den öffentlichen Dienst wurde von der Ministerin bisher nicht umgesetzt. Es wird Zeit, dass endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden."

Längst sei schon bewiesen, dass Männer keineswegs die besseren Führungskräfte, sondern sogar die Hauptschuldigen der letzten Krise seien, so Schmidt gegenüber den über hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung: "Die Quote ist mehr als nur eine Zahl, die ein paar mehr Frauen in Führungsebenen heben soll. Sie ist der Weg zu einer menschengerechteren Unternehmenskultur. Dabei ist Deutschland bisher leider das Schlusslicht."

Bereits über 13.000 Kämpferinnen und Kämpfer für die gesetzliche Quote haben bisher die Berliner Erklärung unterschrieben. Diese ist eine parteiübergreifende Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit zur Umsetzung einer gerechten Gesellschaft. Strohmayr: "Nur so sind spürbare Verbesserungen für die Frauen zu erreichen!"

Absage an „Mogelpackung“ der Union
SPD kämpft für faire Löhne

Die SPD macht sich stark für faire Löhne. Es geht um die Tarifforderungen der Gewerkschaften – und um einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro. Der in der Union diskutierten „Lohnuntergrenze“ erteilte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Olaf Scholz vor Betriebsräten und Gewerkschaftern eine Absage: „Das ist eine Mogelpackung!“

Die SPD hat ihre Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn bekräftigt – mindestens 8,50 Euro, flächendeckend. Nach einem Beschluss des SPD-Vorstands soll eine Kommission, an der Gewerkschaften und Arbeitgeber beteiligt sind, jährlich die Höhe des Mindestlohns überprüfen und gegebenenfalls eine Anpassung vorschlagen – zum Beispiel, wenn die Preise steigen.  Die SPD will damit der Entwicklung im Niedriglohnsektor entgegentreten. Denn inzwischen 23 Prozent arbeiten für Armutslöhne, mehr als sechs Millionen für weniger als 8,50 Euro. Sie würden durch den vorgeschlagenen gesetzlichen Mindestlohn profitieren.  Aber auch die Steuerzahler: Weil viele Berufstätige von ihrem Lohn nicht leben können, müssen sie ergänzende staatliche Unterstützung beziehen. Das sind derzeit rund elf Milliarden Euro aus Steuermitteln.

Auf einer SPD-Konferenz mit Betriebsräten und Gewerkschaftern im schleswig-holsteinischen Norderstedt kündigte der stellvertretende Parteivorsitzende Olaf Scholz an, das Thema weiter voranzutreiben. Unter seiner Verantwortung als Arbeitsminister in der Großen Koalition wurden bereits in einzelnen Bereichen Branchenmindestlöhne eingeführt.  Gegen den langjährigen Widerstand der Union und der FDP sei das ein wichtiger Erfolg gewesen, erinnerte Scholz – für die SPD aber dennoch nur eine Etappe auf dem Weg zum flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn.

Das jetzt in der Union diskutierte Konzept für eine „allgemeine verbindliche Lohnuntergrenze“ nannte Scholz eine „Mogelpackung“. Den bisherigen Plänen nach soll diese nämlich nur für Bereiche gelten, in denen kein Tarifvertrag existiert. Da es aber in der Realität auch Tarifverträge gibt mit Löhne zwischen drei und sechs Euro, können dies keine Lösung sein. „Das wird nix“, stellte der stellvertretende SPD-Vorsitzende fest.

„Wir brauchen wirklich einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Und das werden wir auch durchsetzen“, ist Scholz überzeugt.


Ludwig Wörner, MdL:
Ein Jahr nach Fukushima: Keine Energiewende mit der FDP

Am Sonntag den 11. März jährte sich zum ersten Mal die tragische Nuklearkatastrophe von Fukushima. Die Bilder der explodierenden Reaktorgebäude haben sich auch hierzulande vielen Menschen ins Gedächtnis gebrannt. Zehntausende Menschen in Japan mussten ihre verstrahlte Heimat verlassen. Ludwig Wörner, der energie- und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, mahnt angesichts des bevorstehenden Jahrestags erneut vor den Gefahren, die die Nutzung der Kernenergie mit sich bringt: „Wir haben mehrfach erlebt, dass die Kernenergie nicht vollständig beherrschbar ist. Wie die Vorfälle im US-amerikanischen Harrisburg von 1979 und der Super-GAU in Tschernobyl von 1986 zeigten, bedarf es keines Erdbebens für das Eintreten katastrophaler Atomunfälle.“

Die Bayerische Staatsregierung hatte sich bis zum verheerenden Unfall von Fukushima bedingungslos der Kernenergie verschrieben. Kein anderes Bundesland hat mehr hochradioaktiven Atommüll produziert als Bayern, obwohl es weltweit kein sicheres Endlager dafür gibt. Ludwig Wörner erinnert daran, dass CSU-Minister Markus Söder nur wenige Monate vor der Katastrophe in Japan selbst den Pannenreaktor Isar I zehn Jahre länger laufen lassen wollte. Und Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil von der FDP sprach sich seinerzeit gar für völlig unbegrenzte Laufzeiten der Kernkraftwerke aus.

Nach den Ereignissen von Fukushima hat die Staatsregierung eine 180-Grad-Drehung in der Energiepolitik vollzogen. Der beschlossene Atomausstieg bis zum Jahr 2022 wird nun seitens der FDP aber wieder in Frage gestellt. So verkündete der bayerische FDP-Landesvize Andreas Fischer, MdL jüngst in einer Pressemitteilung, dass der Umbau des bayerischen Energiesektors auf erneuerbare Energiequellen bis ins Jahr 2022 nicht zu halten sei. Laut Fischer dürfe der Wohlstand des eigenen Landes nicht aus „pseudomoralischen Gründen“ geopfert werden. Hierzu Umweltexperte Wörner: „Wenn der Schutz der Bevölkerung vor Gefahren für Leib und Leben für Herrn Fischer Pseudomoral ist, kann man nur hoffen, dass dies innerhalb der Regierungsfraktionen eine Einzelmeinung ist“.

Interessant wäre für Ludwig Wörner, ob der FDP-Wirtschaftsminister derselben Meinung wie sein Parteifreund ist. „Bei der Kehrtwende der Staatsregierung hatte man von Anfang an die Befürchtung, dass hier nicht Überzeugungstäter, sondern nur aus Angst vor Wahlverlusten Getriebene am Werk sind“, so Wörner. Die SPD-Landtagsfraktion werde weiterhin zusammen mit der Bevölkerung an der Energiewende arbeiten, um ein zweites Fukushima in Bayern zu verhindern.

Der Bundesregierung bescheinigte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel: Mit den Vorbereitungen auf die Energiewende befinden wir uns auf Stufe Null, nach dem Ausstiegsbeschluss scheint die Merkel-Koalition ihre Arbeit eingestellt zu haben. CDU/CSU und FDP haben erst die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängert und dann nach Fukushima eine Kehrtwende vollzogen. Wenn es nach dem Willen der meisten Minister gegangen wäre, hätte es diese Volte nicht gegeben. Und genau das merkt man bis heute, denn es fehlt nicht nur an Engagement, sondern auch an der Phantasie, sich eine Energieversorgung ohne Atomkraft vorzustellen. Es besteht die große Gefahr, dass dieses große Projekt scheitert – mit verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen.


SPD stellt Kanzlerin Bedingungen
Ohne Finanzmarktsteuer kein Fiskalpakt

Die SPD erhöht in der Europapolitik den Druck auf die Kanzlerin. Denn ohne Impulse für Wachstum und Beschäftigung, so die Überzeugung, verschärfe sich die Krise immer weiter. Für ihren Fiskalpakt ist Merkel auf die Unterstützung der SPD angewiesen. Die bekommt sie aber nur, wenn ihre Koalition nicht länger die Finanztransaktionssteuer blockiert.

Jetzt zwingt die SPD die Kanzlerin zu einem Kurswechsel in ihrer Europapolitik – um ein weiteres Abrutschen in der Krise zu verhindern. Denn die einseitig auf Sparen und Kürzen fokussierte Politik der Bundesregierung, so die Überzeugung nicht nur der Sozialdemokraten, sondern auch vieler Partner in Europa, drückt betroffene Staaten wie Griechenland immer tiefer in den Wirtschaftsabschwung: eine Spirale aus sinkenden Einnahmen und steigenden Schulden. Die SPD knüpft ihre Zustimmung zum Fiskalpakt an klare Bedingungen. Anfang März hatten 25 europäische Staats- und Regierungschefs den Pakt unterzeichneten, der die Haushaltsdisziplin steigern soll. Ratifiziert, also in nationales Recht umgesetzt, werden muss der Pakt aber in den Parlamenten der Unterzeichnerstaaten. Und dafür braucht Angela Merkel in Deutschland eine Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat – und damit die SPD.

SPD: Mehr Wachstum, Beschäftigung und Demokratie

Der SPD-Parteivorstand beschloss, dem Fiskalpakt nur zuzustimmen, wenn die Bundesregierung ihre Blockade der Finanztransaktionssteuer aufgibt. Eine solche Steuer auf Finanztransaktionen sei auch ein Gebot der Gerechtigkeit, weil damit erstmals auch die Finanzmärkte an den Folgen der Krise beteiligt würden, und man könne ohne zusätzliche Schulden Programme für Wachstum und Beschäftigung finanzieren, begründete SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles die Forderung. Vor allem auch den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit will die SPD aufnehmen. Denn in Griechenland und Italien sind jeweils rund 30 Prozent der Jugendlichen ohne Job, in Spanien sind es sogar 40 Prozent.

Außerdem will die SPD mehr Transparenz und Demokratie in so wichtige Entscheidungen auf europäischer Ebene herbeiführen. Darum soll das Europäische Parlament unmittelbar am Konzept eines ergänzten Fiskalpakts beteiligt werden – eine Forderung, die auch schon der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, gestellt hatte.  Die SPD wartet nun auf ein konkretes Gesprächsangebot der Bundesregierung. Die von den Fraktions-Chefs von Union und FDP, Volker Kauder und Rainer Brüderle, ins Spiel gebrachte nationale Börsenumsatzsteuer ist für die SPD jedenfalls keine Lösung. „Zu viele Ausnahmen“, begründete Nahles die Absage.

Welches Ziel die SPD verfolgt, hatte sie bereits auf ihrem Bundesparteitag im Dezember beschrieben: „Wir wollen, dass aus dieser Krise ein neues, ein stärkeres, ein sozialeres Europa entsteht!“


Griff ins Portemonnaie der Versicherten“

Für die SPD steht fest, dass das Geld im Gesundheitsfonds den gesetzlich Versicherten gehört. „Deshalb ist der Griff in den Gesundheitsfonds ein Griff ins Portemonnaie der Beitragszahler“, kritisiert Andrea Nahles
Diese Nachricht dürfte bei deutschen Versicherungen für Frohlocken sorgen - Krankenversicherte sich ärgern. Schwarz-Gelb plant, zwei Milliarden Euro Überschuss aus dem Gesundheitsfonds in den Bundeshaushalt zu leiten. Im Gegenzug sollen Steuermittel für private Pflegezusatzversicherungen fließen. Die SPD will die Versicherten an den Überschüssen beteiligen – und die Praxisgebühr abschaffen.

19,5 Milliarden Euro hat die gesetzliche Krankenversicherung gerade auf der hohen Kante. Dieses Geld der Versicherten entfacht Begehrlichkeiten. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) haben sich nun darauf geeinigt, zwei Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds der gesetzlichen Krankenversicherung in den Bundeshaushalt zu leiten. Im Gegenzug sollen Steuermittel für private Pflegezusatzversicherungen fließen. Das stößt auf scharfe Kritik bei SPD und Gewerkschaften. Bereits früher forderte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, die Finanzreserve der gesetzlichen Krankenversicherung dafür zu nutzen, die Praxisgebühr abzuschaffen. Nun legte sie nach: „Das Geld im Gesundheitsfonds gehört den Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherungen. Ein Griff in den Gesundheitsfonds, wie ihn Schäuble und Bahr planen, bedeutet auch ein Griff ins Portemonnaie der Beitragszahler. Das lehnen wir entschieden ab“, sagt Nahles am Freitag.

„Regierungspläne nutzen
nur den privaten Versicherungen“

Die Generalsekretärin erneuerte den SPD-Vorschlag, die Praxisgebühren in Deutschland abzuschaffen, wenn die Überschüsse der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht bei den Krankenversicherungen bleiben.  Sie lehnt die Pläne der Regierung ab, die zwei Milliarden Euro Versichertengelder dafür zu verwenden, um private Pflegezusatzversicherungen  zu finanzieren. „Das nutzt nur den privaten Versicherungen, nicht den Versicherten“, betont Nahles. „Wir lehnen den Vorschlag ab.“ Auch die Gewerkschaften kritisieren die Pläne der Koalition scharf. In einem Brief an Finanzminister Schäuble verwies DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach darauf,  dass diese Summe den Sozialausgleich für einkommensunabhängige Zusatzbeiträge finanzieren solle. Angesichts der konjunkturellen Unwägbarkeiten und einer möglicherweise breitflächigen Erhebung von Zusatzbeiträgen hält der DGB eine Kürzung oder Streichung für sozial ungerecht.



Frau Schröder bekämpft Gleichstellung!

Anlässlich des internationalen Frauentags erklärt das Bündnis „Änder Das!“ (bestehend aus den DGB-Jugend, BUND-Jugend, Jusos, GRÜNE JUGEND, Naturfreunde-Jugend, Alevitische Jugend, AWO-Jugend und SJD - Die Falken):

„Seit über 100 Jahren kämpfen Frauen für ihre Rechte. Noch immer müssen sie sich gegen Diskriminierungen wehren. So können viele Frauen ihre Lebensplanung und ihren Beruf nicht frei gestalten. Familienministerin Schröder bekämpft alle Bemühungen, die Situation von Frauen zu verbessern.  Frauen werden immer noch aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt. Das zeigt sich besonders deutlich bei den Karrierechancen, wie die erschreckend kleine Anzahl von Frauen in Vorständen von Unternehmen belegt. Anstatt endlich die Situation von Frauen zu verbessern und verbindliche Vorgaben zu machen, versucht Frau Schröder mit der Einführung einer sogenannten Flexiquote eine ernst zu nehmende Regelung zu verhindern. Statt klarer Regeln dürfen Unternehmen bei der Flexiquote faktisch ihre Quote frei wählen.

Armut ist immer noch weiblich. Gerade von gering bezahlter Beschäftigung sind vor allem Frauen betroffen. Gefördert wird diese Situation durch das Ehegattensplitting und die sogenannten Minijobs. So bleiben Frauen in sehr schlecht bezahlten Berufen und sind häufig durch die fehlenden Rentenbeiträge im Alter von Armut betroffen. Statt dem entgegenzuwirken und endlich einen angemessenen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, versucht Frau Schröder, das Modell des männlichen Alleinernährers zu erhalten, Rollenbilder zu betonieren und Frauen zu benachteiligen. Insbesondere durch das Vorhaben der Ministerin das Betreuungsgeld - die Herdprämie- einzuführen, wird jede Bemühung um Gleichstellung ad absurdum geführt. Anstatt die dringend gebrauchten KiTa-Plätze endlich auszubauen und Frauen eine Wahlmöglichkeit zu geben, führt Frau Schröder finanzielle Anreize ein, um die ungerechte Rollenverteilung bei der Familienarbeit fortzuführen.  Damit muss Schluss sein! Wir fordern die Regierung auf, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um echte Geschlechtergerechtigkeit voranzutreiben und nicht konservative Rollenbilder zu verfestigen.“

Termine +++ Termine +++ Termine +++ Termine

             

03.04.2012

12.30 Uhr

Osterbrunnenfahrt der Seniorengruppe Abfahrt  Rathaus

04.04.2012

20.00 Uhr

JHV Solar Parkstein im Parksteiner Hof

12.04.2012

19.30 Uhr

SPD: Vortrag Soziale Sicherungssysteme im Bergstüberl

13.04.2012

19.00 Uhr

JHV des FCB-Fanclub im Gasthaus Janner

13.04.2012

1930 Uhr

JHV der FWG m Parksteiner Hof

15.04.2012

19.00 Uhr

JHV der Tennisgemeinschaft im Tennisheim

17.04.2012

20.00 Uhr

Gemeinschaftsabend des Vereinskartells bei Melzner

22.04.2012

13.00 Uhr

Exkursion des Heimatvereins nach Eixelberg

22.04.2012

19.30 Uhr

JHV der CSU im Bergstüberl

27.04.2012

20.00 Uhr

Schnupferclub: Lichtbildervortrag Oberpfälzer Heimat
im Sportheim

28.04.2012

19.00 Uhr

Gottesdienst anschl. JHV des Schnupferclub in der Burgschänke

05.05.2012

20.00 Uhr

JHV des Sportvereins im Sportheim

06.05.2012

17.00 Uhr

Mittelalterliches Konzert in der Pfarrkirche

08.05.2012

14.00 Uhr

Muttertags- u. Vatertagsfeier der Seniorengruppe
im Kapuzinerhaus

09.05.2012

19.30 Uhr

JHV der KAB mit Neuwahlen und Ehrungen im Kapuzinerhaus

13.05.2012

19.00 Uhr

JHV der JU im Parksteiner Hof

15.05.2012

20.00 Uhr

Gemeinschaftsabend des Vereinskartells beim Vinzenz

18.05.2012

20.00 Uhr

JHV der SPD mit Neuwahlen im Parksteiner Hof

18.05.bis

20.05.2012

Ausflug der Jugendblaskapelle nach Bad Kötzting

20.05.2012

13.00 Uhr

Leinerbauers Backofenfest in Öd

27.05.2012

14.00 Uhr

Fischerfest des Fischereivereins am Festplatz

31.05. bis

03.06.2012

Viertagesfahrt des Kriegervereins nach Österreich

03.06.2012

14.00 Uhr

Holunderfest der KAB im Kapuzinerhaus

05.06.2012

12.30 Uhr

Ausflugsfahrt der Seniorengruppe nach Maria Kulm ab Rathaus

16.06.2012

17.00 Uhr

Kirchweihbaumaufstellen des Kath Männervereins

17.06.2012

08.15 Uhr

Kirchenzug Sommerkirchweih

19.06.2012

20.00 Uhr

Gemeinschaftsabend des Vereinskartells bei Rauh

24.06.2012

10.00 Uhr

Radltour des Männerchores

24.06.2012

15.00 Uhr

Gartenfest der FWG am Beer-Hof

29.06.2012

19.30 Uhr

Sommerserenade an der Basaltwand

01.07.2012

14.00 Uhr

Kinderfest der SPD an der Basaltwand

02.07.2012

18.00 Uhr

Vorspielabend der Jugendblaskapelle in der Schulaula

03.07.2012

14.00 Uhr

Vortrag: Ergebnisse Parkstein 2020+ im Kapuzinerhaus

03:07:2012

18:00 Uhr

Vorspielabend der Jugendblaskapelle in der Schulaula